Mein Onkel Rolf und ich haben zusammen schon mehr als 50.000 Euro mit Google-Adsense verdient. Lesen Sie heute ein Gespräch darüber, wie Sie themenorientierte Seiten im Weblog-Format stets frisch, aktuell und profitabel halten. Rolf verrät dazu zwei seiner besten Taktiken. Rolf: Weißt du, Peter, wenn ich jetzt drei meiner Seiten verkaufe, dann gebe ich gerne ein paar gute Tipps dazu. Es sollte natürlich nicht irgendjemand sein, der das kauft. Der Käufer soll sich schon auch ein bisschen mit der Materie auskennen... Schon die Wahl der Domain ist ganz wichtig. Eine guter Domain-Name hat dazu geführt, dass ich ständig Anfragen bekomme von Presseagenturen wegen irgendwelcher Materialien, sprich Inhalt. Den stellten Sie mir kostenfrei zur Verfügung. Ich habe sogar schon manche Presseanfrage in den Spamordner geschoben, weil mir das auf die Nerven ging. Da war zum Beispiel so eine Dame aus München, die hat mir ständig Gesundheitsnews geschickt. Andererseits war ich auch zu bequem, um mich aus dem Verteiler auszutragen. Es war auch interessant, was die mir so alles zur Veröffentlichung in meinem Blog geschickt hat. Da kochte dort ein Sternekoch, oder es wurde dieses oder jenes neue Produkt eingeführt. Das waren alles frische Texte, die noch gar nicht von Google erfasst wurden. Peter: Das bedeutet, wenn du auf der Seite einen kleinen Bereich für Pressekontakte hast, dass du dann ständig neue frische Texte kostenlos bekommst, stimmt's? Ganz von alleine schicken dir die Presseleute immer wieder Sachen, die du gar nicht bezahlen musst... Rolf: Ja, und Anrufe habe ich auch schon gehabt. Bei meinem Baby-Magazin ganz kürzlich erst: von einer Presseagentur, die haben eine Hebamme interviewt über das Thema „Reisen mit dem Baby“. Auf der Startseite ist es noch zu sehen, ein ziemlich langer Artikel. Das habe ich alles gestellt bekommen von einer ad hoc-Werbeagentur, die haben das auch getextet und mir schöne Bilder geschickt. Peter: Man muss natürlich ehrlich sagen, wenn die Leute so eine Seite betreiben, dann sollten Sie sich auch ein bisschen für das Thema interessieren, oder? Rolf: Ja, dann fällt es Ihnen ja auch viel leichter, dort mal etwas Neues hinzuzufügen. Oder sollen sie sich benachrichtigen lassen von Google News. Sie können sich einen „Alert“ einrichten und werden immer informiert, wenn zu dem bestimmten Thema etwas Neues erscheint. Das habe ich genauso gemacht. Wöchentlich kamen über Google News neue Themen und Nachrichten rein - so habe ich immer Ideen für neue Inhalte bekommen. Auch, um nur den Markt zu beobachten: Welche Seiten bringen immer etwas Frisches zu dem Thema? Dass du dann siehst: Aha! Wenn du diese Seiten aufrufst, dann findest du immer neue Sachen zu deinem Thema darauf. Und die habe ich mir immer zustellen lassen. Peter: Das wäre also dein zweiter Tipp, dass sich die Leute Google News abonnieren, also einen „Alert“ erstellen und dann werden sie per E-Mail informiert, wenn es etwas Neues zu dem Thema gibt. Rolf: Genau! Und dann muss man so ein bisschen Interesse haben für das Thema und Lust haben, etwas zu schreiben oder daraus zu zitieren... Peter: ...oder es schreibt jemand für dich. Du bekommst ja Schreibkräfte schon für weniger als 10 Euro die Stunde. Rolf: Stimmt, die nehmen das dann in Betreuung und dein Projekt wächst und wächst und wächst. Ganz wichtig ist es, dass die Webseite natürlich wächst. Nicht dass über Nacht auf einmal 1.000 Unterseiten dazukommen. Das waren die Fehler, die wir damals gemacht haben, wo ganz offensichtlich war: „Ja, da hat mal wieder jemand auf den Knopf gedrückt.“ (Lacht) Das Projekt muss natürlich wachsen. Lass es in der Woche ein oder zwei Artikel sein. Jetzt bloggen manche Leute stündlich, mit Twitter sogar sekündlich. Das heißt, das ist für Google auch keine relevante Sache mehr, um zu entscheiden: Ist das jetzt ein Spammer oder nicht? Die Leute sollen einfach die gängigsten Ressourcen, die es heutzutage gibt, für sich nutzen und damit ab und zu frischen Content schreiben. Peter: Oder sie machen es so, wie du jetzt gerade: Nämlich gar nichts. Du hast auch bei manchen Projekten ein halbes Jahr oder ein Jahr lang gar nichts gemacht, dann fliegst du trotzdem nicht raus aus Google. Der Traffic ist einfach da und die Klicks kommen und damit stimmt auch dein Einkommen am Monatsende. Manchmal mehr, manchmal weniger, aber im Jahresdurchschnitt hast du schon ein schönes Sümmchen zusammen. Rolf: Im Jahr und unterm Strich: das macht es doch aus! Peter: Man könnte es ja auch so machen, dass man sagt: Ich verdiene jetzt zum Beispiel 100 Euro pro Monat über Google Adsense... Das kommt automatisch und davon zweige ich etwas ab... Sagen wir 30 Euro, was ich jemanden gebe, der immer neue Texte schreibt. Meinetwegen pro Woche einen Text, jeweils mit den Themen über die Google-News. Da hast du trotzdem noch 70 Euro für dich zum Verbrauchen und du hast den Rest gut investiert... Und dein Projekt wächst und wächst. Rolf: Genau, die Webseite wachsen lassen ohne großen finanziellen Einsatz! Das natürliche Wachstum einer Seite ist Ausschlag gebend für Langlebigkeit, für Akzeptanz bei den Suchmaschinen... und bei den Lesern. Peter: Das war ein schönes Schlusswort! Danke, Rolf für unser Gespräch und dass du uns deine zwei von Deinen Taktiken verraten hast: 1) wie Du über Pressekontakte immer kostenlose Texte bekommt und 2) wie Du 30% Prozent von den Einnahmen aus Deiner Webseite in einen Schreibservice investiert, damit die Seite stetig wächst. Ich wünsche dir noch viele Adsense-Euro und alles Gute! Weiter mit: "Wie Sie Ihren Gewinn mit Google Adsense steigern ..." |



